Erfüllt und glücklich leben, geht das? 7 praktische TIPPS
Lesezeit 6 Minuten :
Selbstfindung – Bewusstsein & Spiritualität – Persönliches Wachstum – Prägungen & Freiheit – Lebensfreude
Inhaltsverzeichnis
- Atem als Symbol des Lebens
- Die Natur als Vorbild
- Die menschliche Herausforderung des freien Willens
- Der Weg zurück in dein wahres Wesen
- 7 praktische Schritte, um aus dem Funktionsmodus auszubrechen
- Fazit: Dein Leben ist zu kostbar, um nur zu funktionieren
1.Atem als Symbol des Lebens
Spiritualität leitet sich aus dem altgriechischen Wort *Spiro* ab und bedeutet „ich atme“.
Ja, unser Leben beginnt mit dem ersten und endet mit dem letzten Atemzug. Was dazwischen liegt, ist das Leben selbst. Atem ist Leben.
Ein spiritueller Mensch strebt also danach, dem, was zwischen diesen Atemzügen passiert, einen Sinn zu geben.
Also geht es sicher nicht ums überleben, sondern es geht darum etwas aus dieser Zeit zwischen den Atemzügen zu machen.
Ein Streben nach Freude, Schönheit, Harmonie, Dankbarkeit und Erkenntnis im Leben. Einem Ausdruck der persönlichen Einzigartigkeit, die im persönlichen Wachstum verborgen ist und nicht im sinnlosen funktionieren und angepasst sein.
2.Die Natur als Vorbild
In der Natur geschieht dies ganz selbstverständlich. Jeder Baum, jede Blume, jedes Tier lebt seine natürliche Einzigartigkeit und den Ausdruck seines Wesens. Sie folgen ihrer Bestimmung – ohne Scham, ohne Begrenzung, ohne sich zu verstellen und ohne sich zu vergleichen. Eine Rose drückt sich anders aus als ein Gänseblümchen, und doch sind beide auf ihre Art schön. “ Anders schön“, eben einzigartig.
Ein Löwe verhält sich nicht wie ein Löwe, weil er stolz oder grausam ist; er „ist“ einfach ein Löwe und bringt dies zum Ausdruck. Nicht mehr und nicht weniger.
Genauso wenig fühlt sich eine Antilope als armes Opfer, das gejagt wird. Sie lebt ihre Bestimmung als Antilope im einzigartigen schöpferischen Spiel von Jagen und Gejagt werden.
Tiere und Pflanzen können nicht über sich selbst nachdenken. Sie folgen einfach nur ihrem innersten Wesen, der im Kern bereits vorgegeben und angelegt ist.
3.Die menschliche Herausforderung des freien Willens
Bei uns Menschen ist dies anders. Wir können bewusst über uns selbst nachdenken, uns beobachten und uns an verschiedenste Gefühle anbinden.
Das macht es nicht immer einfacher. Es ist „Segen und Fluch“ zugleich. Wir können wählen, uns entscheiden, Ja oder Nein sagen – zu etwas oder jemandem.
Doch oft begrenzen wir uns dabei selbst durch Gedanken, Ängste, alte Prägungen und die Erwartungen anderer.
Wir verlieren uns im Funktionieren, passen uns an, tun, was von uns erwartet wird – und vergessen dabei, was uns wirklich erfüllt.
Jeder kennt diese Sätze:
- Nutze deine Lebenszeit!
- Lebe im Hier und Jetzt!*
- Tu, was dich glücklich macht!*
Sie stehen auf jedem Kalenderspruch, klingen weise – und doch passiert meistens … nichts.
Wir funktionieren, wir passen uns an, das Leben läuft. Und irgendwann fragen wir uns:
War das schon alles?
4.Der Weg zurück in dein wahres Wesen.
Wir kommen mit einem Wesen, rein und klar als Baby auf die Erde. Doch dann beginnt das Leid. Wir werden beeinflusst und geprägt von den Eltern und unserem Umfeld. Sie sagen und leben uns vor wie wir zu Sein haben.
Es entsteht ein Spannungsbogen zu unserem wahre Wesen, und denn bemerken wir oft erst wenn wir unzufrieden , unglücklich und ohne Energie sind.
Der Mensch folgt durch die Kraft seines freien Willens nicht automatisch seiner Bestimmung. Er kann wählen.
In dieser Wahl liegt deine Bewusstwerdung und damit verbunden dein Wachstumsprozess durch Erkenntnis und dein Glück.
Ein Leben ist nicht automatisch glücklich und sinnvoll, wir müssen uns dafür entscheiden.
Doch das ist nicht immer leicht! Der Schlüssel ist unterscheiden zu lernen zwischen dem Teil in uns der uns geprägt hat und dem Teil unseres wahren Wesens was darunter verborgen liegt und zum Ausdruck gebracht werden möchte.
Glück ist individuell, so wie dein wahres Wesen.
5.Hier sind 7 praktische Schritte, um aus dem Funktionsmodus deiner Prägungen auszubrechen und dein wahres Wesen wieder zu fühlen.
1️⃣ Jeden Tag tust du Dinge, weil du es „musst“ – aber warum eigentlich? Stell dir regelmäßig die Frage: *Mache ich das, weil ich es will oder weil es erwartet wird?* Bewusstes Hinterfragen bringt dich zurück zu deinen wahren Wünschen.
2️⃣ Schaffe dir stille Momente
Ohne Stille gibt es keine Klarheit. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten nur für dich – ohne Ablenkung, ohne Handy. Spüre in dich hinein: „Wie geht es mir wirklich? Was brauche ich?“ Deine innere Stimme wird nur hörbar, wenn du ihr Raum gibst.
3️⃣ „Brich Routinen auf“
Funktionieren bedeutet oft, immer das Gleiche zu tun. Durchbrich deine Muster: Geh neue Wege, probiere Ungewohntes aus, stell deine Gewohnheiten infrage. Veränderung bringt Lebendigkeit.
4️⃣ „Tu etwas, das dich begeistert“
Wann hast du das letzte Mal etwas getan, das dein Herz höherschlagen ließ? Plane bewusst Zeit für Dinge ein, die dich mit Freude erfüllen – auch wenn es nur 10 Minuten am Tag sind.
5️⃣ „Umgib dich mit inspirierenden Menschen“
Du wirst durch dein Umfeld geprägt. Umgib dich mit Menschen, die dich ermutigen, anstatt dich in alten Mustern festzuhalten. Wahre Begegnungen geben Energie und lassen dich aufblühen.
6️⃣ Schreibe deine Wünsche auf. Journaling ist ein kraftvolles Werkzeug. Worte haben Kraft. In dem Moment wo du deine Wünsche zu Papier bringst, gehen sie schon zu einem grossen Teil und die Manifestation.
7️⃣ „Erinnere dich täglich daran, dass das Leben vergänglich ist“
Das mag hart klingen, aber es bringt dich in die Kraft. Stell dir vor, heute wäre dein letzter Tag – würdest du dann genauso leben wie gestern?
6. 💡 „Fazit:“
Dein Leben ist zu kostbar, um nur zu funktionieren. Jeder Tag gibt dir die Möglichkeit, dein wahres Sein zu leben – voller Freude, Bewusstsein und Sinn. Fang heute an. Denn die Momente, in denen du wirklich „gelebt“ hast, sind die einzigen, die bleiben. Schau das sich dein Erlebniskoffer füllt. Dafür ist es nie zu spät!
Ich freue mich, dich auf diesem Weg zu begleiten.
Herzlichst Deine Bettina